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Guten Abend, heute ist der 05.09.2010
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- Dialyseorganisation in Lingen
- Dialyseorganisation in Meppen
- Besuchszeiten während der Dialyse
- Feriendialyse (Gastdialyse)
- Hämodialyse
- Peritonealdialyse
- Lipidfiltration / LDL-Apherese
Dialyse
Die Dialyse ist ein Vorgang bei dem das Blut gereinigt und gefiltert wird. Die Dialyse befreit den Körper von Schadstoffen, überflüssigem Wasser und Salz. Außerdem wird der Blutdruck stabilisiert und die Mineralstoffe im Körper werden im Gleichgewicht gehalten. Die Dialyse muß dann durchgeführt werden, wenn die eigenen Nieren nicht mehr in der Lage sind den Körper ausreichend zu "entgiften" und zu viele Schadstoffe im Blut und im Gewebe bleiben. Allgemein wird die Dialyse auch als "Blutwäsche" bezeichnet.
Dr. med. Ulrich Welling hat in Zusammenarbeit mit seinem Mitarbeiter Frank Schulte einen leichtverständlichen "Leitfaden für nierenkranke Menschen" verfasst. Dieser Leitfaden beantwortet auf unkomplizierte Weise Fragen, die bei der Feststellung einer Nierenerkrankung auftauchen.
Zum Leitfaden
gehts hier lang!
Dialyseorganisation in Lingen
Die Dialysebehandlungen in Lingen werden in mehreren Stockwerken durchgeführt. Im Erdgeschoss finden Sie neben der Nephrologischen Ambulanz auch die Peritonealdialyse (CAPD).
Zur besseren Übersicht wird hier die Verteilung auf die verschiedenen Etagen verdeutlicht:
- Erdgeschoss: Nephrologische Ambulanz (Sprechstunde), CAPD Ambulanz, Peritonealdialyse, Lipidfiltration, Heimdialysetraining, Sekretariat, Verwaltung
- I. Obergeschoss: Hämodialyse
- II. Obergeschoss: Hämodialyse
Nähere Angaben zur Praxis Lingen finden Sie
hier.
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Dialyseorganisation in Meppen
Die Praxis Meppen befindet sich im 1.OG des Ärztehauses am Ludmillenstift Krankenhaus Meppen an der Lingener Straße 5 und ist in zwei Bereiche eingeteilt.
Im vorderen Bereich befindet sich die Nephrologische Ambulanz. Die Dialyse (nur Hämodialyse) wird im hinteren Teil durchgeführt.
Für beide Abteilungen ist der Zugang für Rollstuhlfahrer und Liegendtransporte über geräumige Aufzüge gewährleistet.
Desweiteren ist die Praxis Meppen mit behindertengerechten Toiletten ausgestattet.
Nähere Angaben zur Praxis Meppen finden Sie
hier.
Besuchszeiten während der Dialyse
Selbstverständlich können Sie Ihre Angehörigen während der Dialyse besuchen.
Damit aber der Praxisablauf nicht gestört wird, bitten wir Sie, sich an die folgenden Besuchszeiten zu halten:
- Täglich 8.30 - 11.00 Uhr
- Montag, Mittwoch, Freitag auch 14.30 - 17.00 Uhr
- Nachtdialyse ist Dienstag, Donnerstag und Sonntag ab 20.45 - 6.00Uhr.
Die Besuche in dieser Schicht sollten mit der Nachtschicht abgesprochen werden.
Feriendialyse (Gastdialyse)
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Im Nephrologischen Zentrum Emsland (NZE) besteht ganzjährig die Möglichkeit zur Feriendialyse. Der beste und schnellste Weg für Sie an weitere Informationen zum Thema Feriendialyse zu gelangen oder sich anzumelden besteht in der direkten Kontaktaufnahme per Telefon oder EMail.
Weitere Informationen sowie Terminabsprachen erhalten Sie unter der Telefonnummer: 0591 910 - 1585
Ansprechpartner in unserem Zentrum ist:
- Dialysefachpfleger Rudolf Lölver
Falls Sie hier niemanden erreichen sollten wählen Sie bitte: 0591 910 - 1450
Sie können Ihre Anfrage auch per EMail stellen:
Links zum Thema Feriendialyse:
- Urlaub im Emsland:
www.emsland-touristik.de - Website der Stadt Lingen:
www.lingen.de - Website der Stadt Meppen:
www.meppen.de
Hämodialyse
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Abb. Prinzip der Hämodialyse |
Die Hämodialyse (kurz: HD) ist das Standarddialyseverfahren in Deutschland. Bei diesem Verfahren wird das Blut mit Hilfe einer Maschine aus dem Körper gepumpt wo es durch den Dialysator ("künstliche Niere") fließt und gereinigt in den Körper zurückläuft.
Der Dialysator, gewissermaßen das Herzstück einer Dialysemaschine, besteht aus 10000 bis 15000 Hohlfasern, auch Kapillare genannt (sehr kleine Kunststoffschläuche), durch die das Blut fließt. Die Hohlfasern werden von Wasser, dem sogenannten Dialysat umströmt, so daß die Schadstoffe aus dem Blut in das Wasser übertreten können (der physikalische Vorgang der Diffusion). Damit es bei diesem Vorgang zu keinen Komplikationen kommt erfolgt eine aufwendige Steuerung und Überwachung durch die Elektronik der Dialysemaschine.
Der Shunt
Für dieses Dialyseverfahren wird ein Zugang zum Körper benötigt, aus dem das Blut entnommen und wieder zugeführt werden kann. Diesen Zugang nennt man in der Nephrologie Dialyseshunt. Shunt (sprich: Schant) kommt aus dem englischen und bedeutet wörtlich übersetzt Kurzschluß. In der Nephrologie stellt ein Shunt die Verbindung zwischen einer Arterie und einer Vene dar. Am häufigsten wird ein Dialyseshunt am Unterarm angelegt.
Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse)
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Abb. Prinzip der CAPD |
Die Peritonealdialyse kurz PD, (Bauchfelldialyse) ist eine weitere Variante der Dialyse. Während bei der Hämodialyse das Blut außerhalb der Körpers gereinigt wird, benutzt man bei der Peritonealdialyse das gut durchblutete Bauchfell (Peritoneum) des Patienten als Filter.
Es gibt unterschiedliche PD-Verfahren:
- die CAPD (Continuous Ambulant Peritoneal Dialysis, kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse)
- IPD (intermittierende PD)
- NIPD (nächtliche intermittierende PD)
Die Wahl des Verfahrens hängt unter anderem von den Transporteigenschaften des Bauchfells ab.
Im Nephrologischen Zentrum bieten wir alle Verfahren der Peritonealdialyse an.
PD-Katheter
Voraussetzung für die Durchführung der Bauchfelldialyse ist ein Katheter (=Schlauch), der in einer kurzen OP unter Vollnarkose in die Bauchhöhle gelegt wird und dort verbleibt.
Lipidfiltration - LDL Apherese
Die von Diamed entwickelte Lipidfiltration wird technisch auch als Doppelfiltration bezeichnet und seit mehr als 20 Jahren für die LDL-Apherese eingesetzt. Bei der Lipidfiltration wird das Blut durch den Plasmaseparator (Plasmaflo®) in Blutzellen und Blutflüssigkeit (Plasma) aufgetrennt. Während die zellulären Blutbestandteile dem Patienten sofort wieder zurückgegeben werden, wird das Plasma nun durch den Lipidfilter geleitet. Hier durchfließt es ein Material mit mikroskopisch feinen Poren, die gezielt LDL-Cholesterin sowie weitere Risikofaktoren der Atherosklerose wie Lipoprotein (a), Fibrinogen und zusätzlich Triglyzeride zurückhalten.
Das so gereinigte Plasma wird wieder mit den Blutzellen vereinigt und dem Patienten zurückgegeben. Der Patient erhält kontinuierlich und ausschließlich sein eigenes „gereinigtes“ Blut zurück. Die Lipidfiltration wird in der Regel alle ein bis zwei Wochen durchgeführt und dauert etwa zwei bis drei Stunden je Behandlung. Mit dieser für den Patienten sehr gut verträglichen Therapie wird der LDL-Cholesteringehalt im Blut um mehr als 60% abgesenkt.
(Quelle dieses Textes und weitere Info unter:
www.diamed-koeln.de)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 26.04.2010, 10:20 Uhr




